Preußentum und Byzantinismus

Eine Rezeption der byzantinischen „Staatsideologie“
im Hause Hohenzollern unter Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm II.

von Mag. Matthias Spindler
(Universität Wien)

Inhaltsverzeichnis:

  1. Einleitung
     

  2. Konstituierende Elemente
    des byzantinischen Staates

     

  3. Byzanz in Preußen –
    Preußentum und Byzantinismus

     

  4. Bibliographie


Abbildung 1:
Flavius Valerius Constantinus (272-337), auch bekannt als Konstantin der Große, Kapitolinische Museen Rom; Bildnachweis: de.academic.ru.

1. Einleitung

Konstantinopel, Byzanz, Byzantium oder das Neue Rom [1] übten eine sehr starke Faszination auf den lateinischen Westen aus. In diesem Artikel soll der Einfluss Byzanz auf die preußischen Herrscher Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm II. verdeutlicht werden und wie diese die byzantinische Staatsauffassung auf den preußischen Staat übertrugen.

2. Konstituierende Elemente des byzantinischen Staates

Zu den wichtigsten Elementen, die den byzantinischen Staat über 1000 Jahre hinweg bestehen haben lassen, gehören das Kaisertum von Gottes Gnaden, der orthodoxe Glaube und das „Nationalgefühl“ – Zusammengehörigkeitsgefühl – als Byzantiner oder Römer/Rhomaier.[2] Eine Staatsideologie oder eine politische Ideologie [3], wie der Staat auszusehen hätte, gab es in Byzanz nicht.[4]

2.1 Das Kaisertum – das Gottesgnadentum

Die Wichtigkeit des Kaisertums für das byzantinische Reich drückt sich schon dadurch aus, dass die Romaioi [5] ihren Begriff des Reiches mit dem Kaisertum gleichsetzten.[6] Es ist festzustellen, dass das byzantinische Reich immer durch den „[…] Glauben an ein einziges, geeintes Kaiserreich als dem zentralen Pfeiler der Reichsideologie [getragen wurde].“[7] Der byzantinische Kaiser trug den Titel Basileus [8], der auf die Herrschaft Davids im Alten Testament hinweist [9], oder Autokrator [10]. Der Kaiser leitet – seit Konstantin dem Großen [11] – seine Herrschaft direkt von Gott ab.[12] Wo sich die heidnischen, römischen Kaiser noch selbst als Gottheit ansahen [13], verstanden sich die Herrscher Byzanz als von Gott gesandt.[14] Dieses Gottesgnadentum kommt speziell in der byzantinischen Rhetorik betreffend des Kaisers zum Vorschein.[15] Dieses schloss auch jegliche Kritik am Kaisertum aus.[16] Die Byzantiner konnten sich eine weltliche Ordnung ohne Gott und Kaiser nicht vorstellen.[17] Mit der Stellung als Gesandter Gottes bestand für den byzantinischen Kaiser aber auch die Pflicht des gütigen Regierens und der Fürsorge für seine Untertanen.[18] Im Unterschied zum lateinischen Mittelalter hatte der Patriarch in Konstantinopel keine
entscheidende Funktion bei der Kaiserkrönung [19] und der byzantinische Autokrator hatte auch das Recht „[…] die Person des Patriarchen [zu] bestimmen [.].“[20] Dies lässt für das byzantinische Reich oftmals den Schluss eines Cäsaropapismus [21] zu.

2.2 Der orthodoxe Glaube – die Kirche

Als wesentliches Element, das den Rhomaiern in Krisensituationen [22] Zusammenhalt gegeben hatte, ist der orthodoxe Glaube und dem damit verbundenen Mönchstum [23] zu nennen.[24] Der christliche Glaube – der orthodoxe [25] – war seit der Zeit Konstantins und ab Theodosius dem Großen das einzige Fundament des Kaiserkultes [26] und des Staates [27]. Der Kaiser leistete dem Glauben einen Schutzeid.[28] Kaisertum und Patriarchentum, Staat und Kirche, waren einander gleichwertig [29] oder der Staat sogar der Kirche vorgeordnet. Der Staat, in der Person des Kaisers, diente zum Schutz des Glaubens [30] und diesen in Form von Missionierungen weiter zu verbreiten [31]. Weiters wurden sogar Klöster mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet und geschützt.[32] Dieser orthodoxe Glaube fand seine Ausprägungen im Konzil von Chalkedon [33] und diesen galt es gegen Häresien zu verteidigen. Darunter fielen die Paulikaner [34], die Arianer [35], Monophysiten [36], Nestorianer [37], Bogomilen [38] aber auch Katholiken [39].

2.3 Die Nation – die Sprache

Als Nation konstituierendes Element existierte in Byzanz die klassische griechische Hochsprache als Reichssprache [40], die eine Verbindung bis in das griechische Altertum herstellte.[41] Die Sprache war deswegen Nation schaffend, da es in Byzanz eine höhere Lese- und Schreiberate gab, als im lateinischen Westen.42 Zur Bildung einer Rhomaiischen Nation, einer „Nation Byzanz“ trug auch der oben beschriebene orthodoxe Glaube bei.43 Weiters empfand die Bevölkerung Stolz auf die Hauptstadt und ihre Pracht.44

3. Byzanz in Preußen – Preußentum und Byzantinismus

So wie sich die byzantinische Reichsideologie auf die drei oben beschriebenen Elemente stützt, so nutzten auch die preußischen Herrscher den byzantinischen Staatsgedanken, um ihre Herrschaft auszubauen und zu stützen. Dies geschah unter Zuhilfenahme des Gottesgnadentums, des Preußen- oder Deutschtums und des Glaubens.
 


Abbildung 2:
Franz Krüger (1797-1857), Friedrich Wilhelm IV. in seinem Studierzimmer, 1846, Öl auf Leinwand;
Bildnachweis: commons.wikipedia.org.

3.1 Friedrich Wilhelm IV.

Als wichtiges Element seiner Herrschaft sah Friedrich Wilhelm die Institution der Monarchie.[45] Er wehrte sich gegen alle neuen „französischen Ideologien“ [46]. Der König baute seine Geisteshaltung auf „[…] ‚romantischen‘, ‚mittelalterlichen‘ Ideen […]“ [47] auf. So wird er – wie Kaiser Julian „Apostata“ [48] – als „Romantiker auf dem Thron“ [49] bezeichnet.[50] Weiters sah er sich als Nachfolger Konstantins des Großen.[51] So wollte auch er seine politische Romantik und das Preußentum miteinander verbinden.[52] In seiner Politik stützte er sich immer auf religiöse Werte, zB das Festhalten an der „Heiligen Allianz“ [53].[54] Friedrich Wilhelm sah sich, in Hinsicht auf religiöse Belange, als „Primas des Protestantismus in Deutschland“ [55]. So ist das Ziel seiner Politik immer der christliche Staat gewesen, „[…] das Gottesreich auf Erden zu bauen, die beiden protestantischen [calvinistische und lutheranische] Kirchen zu vollkommener Einheit zu führen.“[56] Seinen persönlichen Glauben fasste er im Begriff „evangelische Katholizität“ [57] zusammen.

Friedrich Wilhelm IV. stellte in einem Brief an seinen Bruder Prinz Wilhelm „[…] die Einheitlichkeit des Oberbefehls des Chefs des Hauses Hohenzollern und eben auch den [der] Christen [..]“ [58] fest. In dem von
Friedrich Wilhelm IV. gestifteten Schwanenorden ließ er als weiteren Wahlspruch des Hauses Hohenzollern „Gott mit uns“ [59] verewigen. So wie die Byzantiner die Einheit von Reich und Kaiser sahen, so formulierte der konservative Politiker Ernst Ludwig von Gerlach [60],„Preußens König ist Preußen“ [61]. Das Gottesgnadentum hob Friedrich Wilhelm IV. aus den Menschen heraus und verschaffte ihm – wie dem byzantinischen Kaiser – eine hervorgehobene Stellung.[62] Gerlach sah im König von Preußen das „[…] Abbild und [den] Statthalter der Herrschaft Gottes […]“ [63].
Das Deutschtum, das Friedrich Wilhelm pflegte, war durch das Mittelalter geprägt.[64] Hierbei ist festzustellen, „[…] daß er den Begriffen ‚Volk‘, ‚Nation‘, ‚Deutschheit‘ [und] ‚Reich‘ einen außerordentlich hohen, handlungs- und entscheidungsprägenden Stellenwert einräumte, […].“[65] Den Gedanken eines Gottes, eines Herrschers und eines Reiches sollte auch auf Deutschland umgelegt werden.[66]
In der Baukunst, die seine Staatsauffassung ausdrückte, „[…] ließ [er] sich in zunehmendem Maße […] von Schinkels Auffassung der Architektur im hellenischen Geiste faszinieren. […] Deutschheit beziehungsweise ‚Teutschheit‘ – wie es hieß – und Christentum stellten für ihn eine ideale Einheit dar.“[67] Bereits als Kronprinz beschäftigte sich Friedrich Wilhelm mit „frühchristlich-mittelalterlicher und byzantinische[r] Kunst“[68]. Als Ausdruck seines Gedankens, dass er der oberste Hirte der protestantischen Christenheit sei, plante er schon 1827 den Bau eines protestantischen Doms „[…] als zentralen Ort der evangelischen Christenheit, in der formalen Gestaltung orientiert an den altchristlichen Basiliken Roms, […].“[69] Hier muss festgestellt werden, „[…] daß es in Preußen eine ganz ausgeprägte Hinwendung zur byzantinischen Formensprache gab.“[70] So wird speziell im Park des Klosterhofes von Schloss Glienicke die Baukunst als Ausdruck der Vereinigung von byzantinischem und preußischem Geist gesehen.[71] „Das Byzantinische symbolisiert für ihn das starke christliche Reich, in dem der Herrscher nicht nur mit göttlichen Privilegien ausgestattet ist, sondern auch göttliche Qualitäten hat.“[72]


Abbildung 3: Apsismosaik der Potsdamer Friedenskirche, Fotographie 2009, © Karl-Heinz Meurer; Bildnachweis: de.wikipedia.org.
 

Die Friedenskirche in Potsdam ist ein weiterer Ausdruck dieses Gedankens.[73] Das Programm seines Staates drückt sich in der Potsdamer Friedenskirche in einem Mosaik mit Christus als Weltenrichter aus.[74] Ein weiterer wichtiger Bau Friedrich Wilhelms IV. war die Adaptierung der Trierer Basilika als evangelische Kirche.[75] Friedrich Wilhelms IV. Wunsch war eine „protestantische mater ecclesiarum“ [76]. So meinte er, dass „[… kein] großes Reich [.] einer Ehrenstätte wie Westminster Abbey oder St. Paul entbehren [sollte].“[77]
Im russisch-türkischen Krieg an der Krim von 1854 wollte er sich nicht mit Preußen an die Seite der Westmächte und der Türkei stellen, da er sich sonst gegen das Christentum gestellt hätte.[78] Im Drang den frühchristlichen, byzantinischen Kaisern nachzueifern, arbeitete er mit der anglikanischen Hochkirche [79] bei der Gründung eines protestantischen Bistums in Jerusalem zusammen.[80] So wurde, wie schon die konstantinopolitanischen Kaiser wirkten, eine königliche Mission im Heiligen Land unternommen.
 
3.2 Wilhelm II.

Mit Wilhelm II. tritt ein weiterer preußischer König und nunmehr deutscher Kaiser das Erbe Byzanz' und des „[…] romantisch verklärte[n], mystisch-religiöse[n] Anachronismus […]“ [81] an. In Wilhelm II. begegnet uns ein Mann, der einerseits die Ideale des mittelalterlichen Fürsten und des Ritters hochhielt.[82] Rudolf Borchardt [83] stellte Wilhelm II. als Johannes den Täufer dar [84] und meinte, dass er der „Mann des deutschen Schicksals“ wäre. Weiters spricht er vom Segen für Deutschland, den andere nicht erkennen können.[85] Borchardt greift nicht auf Byzanz als Untermauerung der Herrschaft der Hohenzollern zurück, sondern auf die Hohenstaufen [86].[87] Beim Rombesuch 1903 wurde Wilhelm II. „[…] im Stil mittelalterlicher Kaiserkrönungen mit dem Ruf ‚Heil Karl dem Großen!‘ empfangen.“[88] So wird auch eine „[…] moralische[.] Nachfolge der römisch-deutschen Kaiser [… begründet].“[89] Aber wie in Byzanz wird festgestellt, „ ‚ein Reich ohne Kaiser [wäre] ein Rumpf ohne Haupt [.].“[90] Kaiser und Reich werden gleichgesetzt.[91] Schon wie Konstantin der Große sich – bevor er sein Erweckungserlebnis hatte –als Halbgott gesehen hatte, stilisiert Borchardt den Kaiser „[…] zu[m] Erlöser berufenen Halbgott[.].“[92]
Seine Gegner, zB der linksliberale Helmut von Gerlach, sprechen auch den Anschein des Byzantinismus bei Wilhelm II. an.[93] So lehnte sich Wilhelm II. nicht nur an die Hohenstaufen an, sondern auch an den Gründer Konstantinopels, Konstantin den Großen. Dies ist als „imitatio Constantini“ [94] zu bezeichnen.
Bereits in frühen Jahren wurde der Kronprinz Friedrich Wilhelm (Wilhelm II.) durch den strenggläubigen Calvinisten Hinzpeter erzogen, dessen Ziel es war, dass aus dem Kronprinzen „ ‚ein gesunder, guter, frommer, und tüchtiger Mann werde.“[95] So wurde die Religion das zentrale Element im Unterricht des Thronfolgers.[96] Man setzte „[…] das Vertrauen auf Gottes planmäßiges Handeln in der Welt […]“[97]. Im Zuge der Erziehung durch Hinzpeter wurde ihm der Glaube an das Gottesgnadentum nahe gebracht, das der Große Kurfürst, Friedrich Wilhelm I. [98], am besten verkörperte.[99] Als tiefgläubiger Mensch wusste Wilhelm II., dass er eines Tages „[…] Rechenschaftslegung vor Gott [.]“ [100] ablegen musste. In diesem Glauben rief Wilhelm auch vor den Schlachten immer Gott an und legte sein Vertrauen auf diesen.[101]


Abbildung 4: Wilhelm II. (1859-1941)
Fotopostkarte, 1905, © DHM, Berlin.

Als Verteidiger des Glaubens sah Wilhelm II. seine Aufgabe in der Wiedergewinnung der, an die Sozialdemokraten verlorenen, Arbeiter für den christlichen Glauben.[102] Seine Funktion als „Summus Episcopus“ [103] erfüllte Wilhelm II. mit vollem Eifer. Mit der Thronbesteigung Wilhelms wird auch die Zahl der Gottesdienste erhöht, die der Monarch auch selbst las.[104] Als Landes- und Glaubensherr verbat er sich die Bezeichnung „christlich-sozial“ [105] und die politische Tätigkeit der christlich-sozialen Partei des ehemaligen Hofpredigers Stoecker [106].
Mit Wilhelm II. endete auch der Kulturkampf [107], der das Deutsche Reich in das Lager der Protestanten und der Katholiken spaltete. Wilhelm wollte ein „Kaiser aller Deutschen“ sein, und somit konnte man nicht einfach 36 Prozent der Bevölkerung ausschließen.[108] Die Zuneigung zum Katholizismus reichte beim Kaiser soweit, dass es sogar Gerüchte einer Konversion gab.[109] Wie schon Friedrich Wilhelm IV. wirkte auch Wilhelm II. im Heiligen Land. Er stiftete dort ein Stück Land für den Bau einer Kirche.[110] Nicht nur im Heiligen Land war er als Kirchenbegründer tätig, sondern auch im Reich.[111] Zwischen 1890 und 1896 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche unter Verwendung spätrömischer Elemente gebaut.[112]

 


Abbildung 5: Ausschnitt des Deckenmosaiks der Kaiser-Wilhelm-Gedächstnis-Kirche in Berlin (heute Gedenkhalle). Dargestellt sind die "jüngeren Hohenzollern". Von links nach rechts: Königin Luise, Friedrich Wilhelm III., Friedrich Wilhelm IV., Wilhelm I., Friedrich III., Wilhelm II., Kaiserin Auguste Victoria, Kronprinz Wilhelm, Kronprinzessin Cecilie. Fotographie, 2007, © Armin Kübelbeck; Bildnachweis: commons.wikipedia.org.
 

Die Erlöserkirche in Bad Homburg hingegen weist einen byzantinischen Charakter auf.[113] Über dem Altar erscheint das Bildnis Jesus Christus als byzantinischer Pantokrator [114].[115] Im Altarraum wurde ein byzantinisches Kreuz angebracht, um die Vision Konstantins [116] vor der Schlacht an der Milvinischen Brücke 312 nachzuempfinden.[117] Zur Vision Konstantins und zur Gestaltung des Labarums [118] mit dem „Chi-Rho“-Zeichen machte sich der Kaiser eigens Gedanken, wie man dies konstruieren könnte.[119] Die evangelische Kirche in Rom wurde mit einem byzantinischen Christus-Bild im Altarraum ausgestattet.[120] Bei den Kirchenbauten ist ein eigenes „Gottes- und Herrschaftsverständnis“ [121] zu bemerken: „Der allmächtige Gott (Pantokrator) und sein eigenes Gottesgnadentum Dei gratia.“[122]

3.3 Schlussfolgerung

Zusammenfassend ist im Sinne Jürgen Krügers festzustellen, dass „[…] das Gottesgnadentum [.] sich am besten byzantinisch-normannisch darstellen und die kaiserliche Macht [sich] staufisch ließ.“[123] Sowohl Friedrich Wilhelm IV. als auch Wilhelm II. waren von der byzantinischen „Staatsideologie“ geleitet. Sie orientierten sich stark am Mittelalter und der Spätantike. Hierbei spielten der (früh-)christliche Glaube und die starke Frömmigkeit eine entscheidende Rolle. Ihr Gottesgnadentum sahen diese, wie die byzantinischen Herrscher als selbstverständlich für die irdische Ordnung an. Im Bauwesen griffen sie auf byzantinische Vorbilder zurück und erwiesen sich als Förderer der Religion und Kirchenstifter.
 


Abbildung 6: Christus Pantokrator, umgeben von den Evangelistensymbolen, Detail des Apsismosaiks der Erlöserkirche Bad Homburg, Fotographie 2010;
Bildnachweis: www.erloeserkirche-badhomburg.de.

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Links

Aktuelle Fotos vom Innenraum der  Konstantin-Basilika (Ev. Kirche zum Erlöser), Trier

Ev. Erlöserkirche Bad Homburg vor der Höhe

Ev. Friedenskirchengemeinde Potsdam

Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche Berlin

 

Zum Autor:

Mag. phil. Matthias Spindler (Jg. 1985) hat Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien studiert. Z. Z. ist er dort Doktorand im Fach Geschichte.

Seine Magisterarbeit trägt den Titel "Die Entstehung des modernen Staates in Preußen" und ist im Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2010 erschienen.
Die Arbeit kann ebenfalls über die Internetseite der Universität Wien abgerufen werden.


Anmerkungen

[1] Ducellier, Allain/Kaplan, Michel: Fortbestand und Scheitern von Rom im Osten (4.-7. Jahrhundert). In: Ducellier, Allain 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris, S. 41

[2] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 202.

[3] „Die politische Ideologie der oströmischen Welt vereinigte in sich antike, hellenistische, römische, orientalische und frühchristliche Traditionen.“ (Haldon, John 2002: Byzanz. Geschichte und Kultur eines Jahrtausends. Aus dem Englischen übertragen von Harald Ehrhardt. Düsseldorf, S. 164.)

[4] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 202.

[5] „Die ‚Byzantiner‘ nannten sich selbst ‚Römer‘ – Romaioi; […].“ (Haldon, John 2002: S. 7.)

[6] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 202.

[7] Haldon, John 2002: Byzanz. Geschichte und Kultur eines Jahrtausends. Aus dem Englischen übertragen von Harald Ehrhardt. Düsseldorf, S. 155.

[8] Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 77.

[9] Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 77 und 205.

[10] Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 77.

[11] „[Bischof] Eusebios hob in seinem Beitrag [zu den Tricennalien – also zum 30jährigen Regierungsjubiläum Konstantins des Großen] sehr ausdrücklich hervor, dass Konstantin im Auftrage des einen Gottes herrsche und das Römische Reich in seinem Sinne gestalte.“ (Piepenbrink, Karen 2007: Konstantin der Große und seine Zeit. Auflage 2, Darmstadt, S. 57.)

[12] „Dies ist die wesentliche Begründung seiner Legitimität: Der Kaiser ist von Gott auserwählt, von dem er seine Macht erhält.“ (Duvellier, Alain/Kaplan, Michel/Ferluga, Jadran/Arrignon, Jean-Pierre: Ideologische Erneuerung: In: Ducellier, Allain (Hrsg.) 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris, S. 271.

[13] „Konstantin I. verhalf zwar dem Christentum zum Durchbruch, was [aber] seine eigene Göttlichkeit unmöglich machte, […].“ (Lilie, Ralph-Johannes 2007: Einführung in die byzantinische Geschichte. Berlin, S. 71.)

[14] Vgl.: Lilie, Ralph-Johannes 2007: Einführung in die byzantinische Geschichte. Berlin, S. 136.

[15] „Die Kaiserideologie, die im Zeremoniell für alle sichtbar war, fand ihren schriftlichen Ausdruck in Geschichtsschreibung, Kaiserrede und Kaiserurkunde.“ (Schreiner, Peter 2008: S. 205.)

[16] „Macht hat in Byzanz eine unmittelbar soziale Dimension, und das bedeutet, daß sich nicht wenige soziale und mentale Tatsachen der byzantinischen Geschichte ganz unvermittelt aus der politische Ordnung des Reiches ableiten. Die byzantinische Monarchie, ein Kaisertum aus Gott und in der Nachahmung Gottes, war es, die den Individualismus ohne Freiheit bewirkte […].“ (Matschke, Klaus-Peter/Tinnefeld, Franz 2001: Die Gesellschaft im späten Byzanz. Köln/Weimar/Wien, S. 10.)

[17] „[…] ihre Kultur war zutiefst hierarchisch strukturiert, ein Hierarchie, die als gottgegeben […] charakterisiert wurde, […].“ (Haldon, John 2002: S. 139.)

[18] „So schreibt der Diakon Agapetos unter Justinian: ‚Gottes Gesetze regieren den Herrscher, und dieser regiert seine Untertanen rechtmäßig.‘“ (Ducellier, Allain/Kaplan, Michel: S. 32. In: Ducellier, Allain (Hrsg.) 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris.)

[19] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 202.

[20] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 86.

[21] Lilie, Ralph-Johannes 2007: Einführung in die byzantinische Geschichte. Berlin, S. 71.

[22] „Bei der Verteidigung des Reiches war das Gebet deshalb ein ebenso wichtiger Aspekt wie die Armee. Wie sehr auch Soldaten und Offiziere dem Krieg und dem Kampf gegen die Feinde des Reiches hingegeben waren, so sehr war ihnen doch – bei aller Glorifizierung soldatischer Tugenden – die Notwendigkeit göttlicher Hilfe bewusst. Byzantinische Armeen beteten vor jeder Schlacht.“ (Haldon, John 2002: S. 190.)

[23] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 98.

[24] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 87.

[25] „Orthodoxia bedeutet im spätklassischen Griechisch […] die ‚richtige Meinung‘ und wird zunächst bei Bischof und Kirchenhistoriker Eusebios Anfang des 4. Jh. in der Bedeutung ‚richtiger Glaube‘ […] gebraucht.“ (Schreiner, Peter 2008: S. 89.)

[26] „‚Dich allein erkennen wir als Gott an. Dich bekennen wir als König. Dich rufen wir als Helfer an. Von Dir haben wir die Siege erhalten. Durch Dich sind wir stärker als die Feinde. Dir danken wir für die Wohltaten, die wir schon erhalten haben. Dir hoffen wir für die zukünftigen danken zu können. An Dich wenden wir uns mit Bitten und Flehen: Bewahre unseren Kaiser Konstantin und seine gottgeliebten Söhne recht lange wohlbehalten und siegreich im Leben.‘“ (Eusebius, Vita Constantini 4, S. 19 f. Zitat nach: Piepenbrink, Karen 2007: S. 49.) „Hierdurch sei [.] der Ausbau eines christlichen Herrscherkultes möglich [gewesen …].“ (Schreiner, Peter 2008: S. 208.)

[27] „Mit Kaiser Konstantin findet Rom zum Christentum. […] So folgt auf die Herrschaft des Konstantios (337-361) mit ihren drakonischen Maßnahmen gegen das Heidentum eine Zeit der Nachsicht, der dann Theodosius der Große ab 391 ein Ende setzt [Christentum als Staatsreligion] – seit 392 wird das Heidentum als Majestätsbeleidigung eingestuft.“ (Ducellier, Allain/Kaplan, Michel: S. 29 f. In: Ducellier, Allain (Hrsg.) 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris.)

[28] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 80.

[29] „Staatsgesetz (nomos) und Kirchengesetz (kanon) waren seit Justinian einander gleichwertig, […].“ (Schreiner, Peter 2008: S. 208.)

[30] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 209.

[31] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 165.

[32] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 99.

[33] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 89 f.

[34] Die Paulikaner verehrten den Apostel Paulus und lehnten die Verehrung von Ikonenbildern ab. Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 94.

[35] Es existierte der Streit, ob Jesus Christus gottähnlich oder der gleichen Natur wie der Vater war. Bischof Arius (von 250 bis 336) meinte, dass Jesus nur gottähnlich wäre. Vgl.: Haldon, John 2002: Byzanz. Geschichte und Kultur eines Jahrtausends. Aus dem Englischen übertragen von Harald Ehrhardt. Düsseldorf, S. 24.

[36] Sie meinten, dass sich in Jesus Christus Gott und Mensch vereinten und „eine Natur“ wurden. Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 90.

[37] Es entwickelte sich der Streit, „[…] ob Maria Gottesgebärerin (Theodokos) oder Menschengebärerin (anthropotokos) sei.“ (Schreiner, Peter 2008: S. 90.)

[38] „Die Bogomilien lehnten das Alte Testament und auch Teile des Neuen Testaments ab, ebenso Bilder und Reliquienkult, Sakramente und Institutionen der offiziellen Kirche […]. Von besonderer wirkungsgeschichtlicher Reichweite war jedoch das Übergreifen dieser Häresie auf zahlreiche Länder Mittel- und Westeuropas (Katharer und Albigenser) […].“ (Schreiner, Peter 2008: S. 94.)

[39] „Bei Ehen zwischen Byzantinern und Ausländern musste dem alten Glauben (dem lateinischen) abgeschworen werden.“ (Trojanos, der „Andere“. Zitat nach: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 163.)

[40] „War Justinian der letzte wahrhaft römische Kaiser, so versetzte Herakleios den alten römischen Traditionen endgültig den Todesstoß. Er erhob das Griechische, das seit langem die Sprache des Volkes und der Kirche war, zur offiziellen Reichssprache.“ (Norwich, John J. 2008: S. 167.)

[41] „[…] das Griechische, namentlich das attische Griechisch, [war] die verbindende Sprache der kulturellen, urbanisierten Zentren [..].“ (Haldon, John 2002: S. 75.)

[42] Vgl.: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 113.

[43] Es ist festzustellen, dass „[…] sich die rhomaische Identität im Laufe der mittelbyzantinischen Zeit mit einer ‚christlichen Solidarität‘ verband und diese im Otrhodoxiebegriff zu einem weiteren Charakteristikum des Reichsbewohners wurde.“ (Pitsakis, A propos de la citoyenneté romaine. Zitat nach: Schreiner, Peter 2008: Byzanz 565-1453. Auflage 4, München, S. 163.)
„Besonders in der Zeit größter Bedrängung einte das orthodoxe Christentum das Reich.“ (Ducellier, Allain/Asdracha, Catherine/Balard, Michel/Arrignon, Jean-Pierre: Untergang oder Fortbestand der orthodoxen Welt? In: Ducellier, Allain (Hrsg.) 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris, S. 539.)

[44] „Seinen grenzenlosen Stolz nährt das Volk von Konstantinopel aus dem Bewusstsein, im neuen Rom zu leben. Schließlich setzen die Kaiser alles daran, daß der Glanz des neuen Rom dem des alten zumindest ebenbürtig ist. […] Justinian krönt das Werk mit der Errichtung der Hagia Sophia, einer weiträumigen Basilika.“ (Ducellier, Allain/Kaplan, Michel: S. 42. In: Ducellier, Allain (Hrsg.) 1990: Byzanz. Das Reich und die Stadt. Frankfurt/New York/Paris.)

[45] „Wie die Kirche und der preußische Staat, sollte auch ‚Teutschland‘ auf althergebrachter, ‚historischer‘ und selbstverständlich monarchischer Grundlage erneuert werden.“ (Barclay, David E.: König, Königtum, Hof und preußische Gesellschaft in der Zeit Friedrich Wilhelms IV. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 15.)

[46] „Wenn Gott mir beisteht, was ich hoffe, so ersetze und tödte ich die französischen ‚Ideologie‘ durch ächtteutsche ständische Einrichtungen, nach dem heiligen Grundsatz, der auf unserem ersten Haus-Orden zu lesen ist: Suum cuique [Jedem das seine].“ (Friedrich Wilhelm IV. an Kaiser Franz Joseph I., 29. September 1853, Abschrift, ZStA, Merseburg, hA Rep. 50 J Nr. 939 Bl. 59v-60. Hervorhebungen im Original. Zitat nach: Barclay, David E.: König, Königtum, Hof und preußische Gesellschaft in der Zeit Friedrich Wilhelms IV. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 10.)

[47] Barclay, David E.: König, Königtum, Hof und preußische Gesellschaft in der Zeit Friedrich Wilhelms IV. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 16.

[48] „[…] die Rede ist von des Kaisers dreiundzwanzigjährigem Vetter Flavius Claudius Julianus, den die Nachwelt als Julian Apostata [der Abtrünnige] kennt. […] Er ging auf Wanderschaft in der griechischen Welt, zog von einer Philosophenschule zur anderen und saß zu Füßen der größten Denker, Gelehrten und Rhetoriklehrer seiner Zeit. Bezeichnenderweise übte der gefeierte Philosoph Libanios die größte Anziehungskraft auf ihn aus, der das Christentum rigoros ablehnte und sich stolz zur alten Religion bekannte.“ (Norwich, John J. 2008: S. 46 f.)
„[….] ein allein, asketisch und zölibatär lebender Mann […], [der] für Speis und Trank wenig und die übrigen Annehmlichkeiten des Lebens gar keine Bedeutung hatten. Auch Regierung und Verwaltung wurden, in der Regel nach dem Vorbild der alten republikanischen Traditionen [organisiert …].“ (Norwich, John J. 2002: S. 52.)

[49] Kroll, Frank-Lothar: Politische Romantik und romantische Politik. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 97.

[50] Vgl.: Strauß, David Friedrich: Der Romantiker auf dem Throne der Cäsaren, oder Julian der Abtrünnige. In: Gesammelte Schriften 1876, Band 1, S. 175-216.

[51] „[…]: beide hatten ein zerrüttetes Reich wieder aufzubauen, beide wollten die ideologische Grundlage ihres Staatssystems erneuern, beide hatten eine intensive Beziehung zum Christentum, und der preußische König mag überdies in Konstantin ein Vorbild entdeckt haben, denn dieser schuf ein starkes und einiges Reich, dessen Basis das Christentum war.“ (Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 223.)

[52] Kroll, Frank-Lothar: Politische Romantik und romantische Politik. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 102

[53] Ein Bündnis der Kaiser von Österreich und Russland mit dem König von Preußen zum Schutz der christlichen Werte gegen revolutionäre Bestrebungen. Das Bündnis wurde 1815 in Paris unterzeichnet. Vgl.: Brockhaus. Enzyklopädie in 30 Bänden. Auflage 21, Band 12, Leipzig/Mannheim, S. 204.

[54] Vgl.: Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 24.

[55] Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 27.

[56] Baumgart, Winfried: Zur Außenpolitik Friedrich Wilhelms IV. 1840-1858. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 155.

[57] „Die Gesamtheit der bezeichneten Kirchen auf Erden bilden diese heilige katholische und apostolische streitende Kirche des Herrn, […].“ (Bussmann, Walter: S. 29. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin.)

[58] Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 33.

[59] Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 35.

[60] Ernst Ludwig Gerlach: Geboren 7. März 1795, gestorben 18. Februar 1877. Er war ein politischer Romantiker und Förderer der neupietistischen Erweckungsbewegung. Als Altkonservativer glaubte er an die göttliche Ordnung in der Welt. Zu seinen Zeitungsgründungen gehörte die „Evangelische Kirchenzeitung“ und die „Neue Preußische Zeitung“, auch „Kreuzzeitung“ aufgrund des Eisernen Kreuzes am Titelblatt, genannt. Vgl.: Vierhaus, Rudolf 2005: Deutsche biographische Enzyklopädie. Band 3, München, S. 776.

[61] Gerlach, Ernst Ludwig von: Zwölf politische Monats-Rundschauen, S. 111. Zitat nach: Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 55.

[62] Hier soll angemerkt werden, dass „[…] der preußische Monarch das Gottesgnadentum als Ausdruck einer mystisch zu verstehenden Sonderstellung des Königs über allen anderen Menschen ansah […].“ (Kraus, Hans-Christof 1987: Königtum aus der Sicht E. L. von Gerlachs. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 57.)

[63] Kraus, Hans-Christof: Königtum aus der Sicht E. L. von Gerlachs. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 87.

[64] Vgl.: Kroll, Frank-Lothar: Politische Romantik und romantische Politik. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 96.

[65] Kroll, Frank-Lothar: Politische Romantik und romantische Politik. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 100.

[66] Vgl.: Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 228.

[67] Bussmann, Walter: Probleme der Biographie. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 27.

[68] Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 219.

[69] Baumgart, Winfried: Zur Außenpolitik Friedrich Wilhelms IV. 1840-1858. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 163.

[70] Frowein-Ziroff, Vera 1982: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Entstehung und Bedeutung. Berlin, bes. S. 185 ff. Zitat nach: Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 205.

[71] Vgl.: Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 213.

[72] Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 230.

[73] Vgl.: Zuchold, Gerd-H.: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 213.

[74] Jesus Christus trägt einen byzantinischen Ornat. Vgl.: Zuchold, Gerd-H. 1987: Friedrich Wilhelm IV. und die Byzanzrezeption in der preußischen Baukunst. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 224 f.

[75] „Einst Ort staatlicher Repräsentation, ist er nun gleichzeitig auch Ort kirchlichen Glaubens und Lebens – beides sollte ja nach Friedrich Wilhelm IV. [.] miteinander verwoben sein.“ (Zuchold, Gerd-H.: S. 231. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin.)

[76] Steckner, Cornelius: Friedrich Wilhelm IV., Karl Friedrich Schinkel, Wilhelm Stier und das Projekt einer protestantischen mater ecclesiarum. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 232.

[77] Steckner, Cornelius: Friedrich Wilhelm IV., Karl Friedrich Schinkel, Wilhelm Stier und das Projekt einer protestantischen mater ecclesiarum. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 251.

[78] „Gegen Rußland wollte er nicht eingreifen weil das ein Kampf für Mohammed und gegen Christus wäre.“ (Baumgart, Winfried: S. 141. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin.)

[79] „Man kann sagen, daß ihm das Ziel einer preußischen Hochkirche nach anglikanischem Vorbild vorschwebte.“ (Baumgart, Winfried: S. 134. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin.)

[80] Baumgart, Winfried: Zur Außenpolitik Friedrich Wilhelms IV. 1840-1858. In: Büsch, Otto 1987: Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit. Beiträge eines Colloquiums. Berlin, S. 133.

[81] Strötz, Jürgen: Wilhelm II. und der Katholizismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 202.

[82] „Das Leitbild des Ritters war der weltgewandte, gebildete, den gestrengen Ehrbegriffen verpflichtete Diener Gottes und seines Stellvertreters auf Erden, des Fürsten als erstem Ritter unter Seinesgleichen, der die gleichen Tugenden zu beherzigen hatte, Tapferkeit, Gerechtigkeit, Treue, Maß und Zucht im täglichen Leben sowie die Einhaltung der göttlichen Gebote.“ (Pintschovius, Joska 2008: Der Bürger-Kaiser Wilhelm II. Berlin, S. 45.)

[83] Rudolf Borchardt: Geboren 7. Juni 1877, gestorben 1945. Er studierte 1895 klassische Philologie und diente im Ersten Weltkrieg. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sich wegen seiner jüdischen Herkunft – seine Familie war zum reformierten Glauben konvertiert – verstecken. Vgl.: Vierhaus, Rudolf 2005: Deutsche biographische Enzyklopädie. Band 2, München, S. 832.

[84] „Als Vorläufer nach dem Bild des Johannes des Täufers wird Wilhelm in einen heilsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt.“ (Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 15.)

[85] „Noch ist das Volk, das durch Wilhelms Herrschaft ‚gesegnet‘ ist, blind.“ (Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 45.)

[86] Die Hohenstaufen waren eine süddeutsche Familie des Hochadels. Der Name Hohenstaufen kommt von ihrem Stammsitz „[…] auf der Kuppe des Hohenstaufen […].“ (Engels, Odilo 2005: Die Staufer. Auflage 8, Stuttgart, S. 9.) Ihr Name steht für einen „[…] geschlossenen Staatskörper [mit] geeinte[m] Volk[.].“ (Engels, Odilo 2005: S. 9.) Bekannteste Vertreter und römisch-deutsche Kaiser waren Friedrich I. Barbarossa und Friedrich II., der Große,
das Staunen der Welt („Stupor Mundi“).

[87] Vgl.: Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 45.

[88] Strötz, Jürgen: Wilhelm II. und der Katholizismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 179.

[89] Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 47.

[90] Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 49.

[91] „Der Weg zum Reich geht über den Kaiser.“ (Borchardt, Weltfragen, S. 545. Zitat nach: Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 49.)

[92] Bahners, Patrick: Der dämonische Mann. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 56.

[93] Hier wird der Artikel erwähnt „Wie man in Byzanz Kirchen baut!“ (Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 103.
„Königstreue und Patriotismus galten als religiöse Tugenden, die aus den politischen Tagesauseinandersetzungen herausgehalten werden müssen.“ (Friedrich, Martin 2001: S. 102. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin.)

[94] Krüger, Jürgen: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 240.

[95] Wagner, Prinzenerziehungen, S. 152 f.. Zitat nach: Friedrich, Martin 2001: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 77.

[96] Vgl.: Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 78.

[97] Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 84.

[98] Friedrich Wilhelm I., der Große Kurfürst: Als Friedrich Wilhelm am 16. Februar 1620 geboren wurde, tobte in den deutschen Landen bereits der 30-jährige Krieg. Vgl.: Oestreich, Gerhard 1971: Friedrich Wilhelm. Der Große Kurfürst. Zürich/Frankfurt, S. 17.
Das „Prestige aus der Schlacht“ und die erfolgreiche Zurückschlagung der Schweden aus Brandenburg (Schlacht bei Fehrbellin 25. Juni 1675) brachten Friedrich Wilhelm nun den Beinamen „der Große Kurfürst“. (Vgl.: Oestreich, Gerhard 1971: Friedrich Wilhelm. Der Große Kurfürst. Zürich/Frankfurt, S. 71 f.)

[99] Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 88.

[100] Pollmann, Klaus Erich: Wilhelm II. und der Protestantismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 103.

[101] So sprach Wilhelm II. laut Borchardt, dass Gott „[…] unser Alliierter von Roßbach und Dennewitz [sei …]“ (Pollmann, Klaus Erich: S. 103. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin.).

[102] Vgl.: Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 94.

[103] Pollmann, Klaus, Erich: Wilhelm II. und der Protestantismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 77.

[104] Vgl.: Friedrich, Martin: Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 101.

[105] „Stoecker hat geendigt, wie ich es vor Jahren vorausgesehen habe. Politische Pastoren sind ein Unding. Wer Christ ist, der ist auch sozial; christlich-sozial ist ein Unsinn und führt zur Selbstüberhebung und Unduldsamkeit, beides dem Christentum schnurstracks zuwiderlaufend.“ (Zitat nach Oertzen, Dietrich von 1910: Adolf Stoecker. Lebensbildung und Zeitgeschichte. Band 2, Berlin, S. 162. Zitat nach: Friedrich, Norbert: Die Christlich-soziale Bewegung und Wilhelm II. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 103.)

[106] Adolf Stoecker: Geboren 11. Dezember 1835; gestorben 2. Februar 1909. Er war protestantischer Geistlicher und wollte die Abwendung vom internationalen Sozialismus und Hinwendung zum christlich-sozialen Gedanken. Er vertrat vehement einen Antisemitismus. Vgl.: Pintschovius, Joska 2008: Der Bürger-Kaiser Wilhelm II. Berlin, S. 105 f.

[107] „[…] Bismarck kämpfte um die Erhaltung der monarchischen Staatsautorität […].“ (Franz, Georg 1955: Kulturkampf. Staat und Katholische Kirche in Mitteleuropa von der Säkularisation bis zum Abschluss des preußischen Kulturkampfes. München, S. 190.) Das Reich sollte sich gegen „innere Feinde“ wie Polen, Welfen, Elsässer und Lothringer, Zentrumspartei und Sozialdemokraten wehren. (Vgl.: Ebenda)

[108] Vgl.: Strötz, Jürgen: Wilhelm II. und der Katholizismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 103.

[109] Vgl.: Strötz, Jürgen: Wilhelm II. und der Katholizismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 224 – 233.

[110] Vgl.: Strötz, Jürgen: Wilhelm II. und der Katholizismus. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 223.

[111] „Um die Bevölkerung kirchlich und sozial zu versorgen, brauchte man überschaubare Gemeinden und neuartige Kirchenbauten. Dies machte sich der ‚Evangelische Kirchenbauverein für Berlin‘ zum Programm, der 1890 unter Mitwirkung des Kaiserpaares gegründet wurde.“ (Krüger, Jürgen 2001: S. 243. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin.)

[112] Vgl.: Krüger, Jürgen: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 236.

[113] „Goldgrundige Mosaiken an den Gewölben verstärken den byzantinisierenden Charakter des Innenraums. Die Engelsgestalten in den Kuppelpendentifs lassen an die Hagia Sophia [Göttliche Weisheit] denken.“ (Krüger, Jürgen: S. 238. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin.)

[114] Allherrscher.

[115] Vgl.: Krüger, Jürgen 2001: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 239.

[116] „Während der Kaiser aber so betete …, erschien ihm ein ganz unglaubliches Gotteszeichen … Um die Mittagszeit habe er, so sagte der Kaiser, mit eigenen Augen oben am Himmel über der Sonne das Siegeszeichen des Kreuzes aus Licht gebildet und dabei die Worte: ‚Durch dieses [Zeichen] siege!‘ [In hoc signo vinces] Stauen aber habe bei diesem Gesichte ihn und das ganze Heer ergriffen.“ (Eusebius, Über das Leben des Kaisers Konstantin, I, 28, S. 25. Zitat nach: Norwich, John J. 2008: S. 23.

[117] Bild: Krüger, Jürgen 2001: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 254.

[118] „Beim Labarum handelte es sich um einen goldenen Schaft, an dem eine Querstande befestigt war, der wiederum ein quadratisches, purpurfarbenes, mit Goldfäden durchwirktes und mit Edelsteinen besetztes Fahnentuch hing. Über der Querstange befand sich das Christogramm in einem Lorbeerkranz. Dieses Zeichen trat nun [Bei Konstantin vor der Schlacht bei der Milvischen Brücke 312] an die Stelle des Adlers, […].“ (Piepenbrink, Karen 2007: S. 49.)

[119] Bild: Krüger, Jürgen: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 259.

[120] Krüger, Jürgen: Wilhelm II. Sakralitätsverständnis im Spiegel seiner Kirchenbauten. In: Samerski, Stefan (Hrsg.) 2001: Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer Persönlichkeit und ihres Umfelds. Berlin, S. 247.

[121] ebd. S. 250.

[122] ebd.

[123] ebd. S. 264.

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