| Rezensionen |
Geschichte als Wissenschaft |
Geschichte als Unterrichtsfach |
Geschichte und Gegenwart |
Impressum |
|
|
Frühe Neuzeit John Knox und der schottische Calvinismus Die Auswirkungen der Reformation als epochaler Veränderung der christlichen Welt sind noch bis zum heutigen Tage spürbar, nicht nur in der Religion selbst, sondern auch in den Gebräuchen, der Politik, der Literatur und im alltäglichen Leben. Ihren Ausgang mit Luther und seinen 95 Thesen nehmend, vollzog sich sukzessiv ein konfessioneller Wandel, wobei der Calvinismus, ausgehend von Genf, stark auch die Entwicklungen anderer Länder beeinflusste, unter ihnen Schottland. Durch seine räumliche und politische Nähe zu England ist die Reformation in diesem nördlichsten Teil Großbritanniens allerdings nicht abgespalten zu betrachten, sondern muss immer in den Kontext seiner Geographie gestellt werden. Um die Vorgehensweise John Knox` nachvollziehen zu können, muss zuerst einmal sein Wirkungsbereich skizziert werden, denn nur so lassen sich die Prämissen erfassen, mit denen sich die Reformation auseinandersetzen musste. |
|
20. Jahrhundert - Projekt "Zeitzeuge"
Michael Schacht-Dolgoruky, Dieses Filmfeature entstand Ende 2009 als Kooperationsprojekt von Seagull Film, Geschichte-erforschen.de und der Albert-Einstein-Oberschule (Berlin-Britz). Es ist ein Zusammenschnitt aus diversen Auftritten, Vorträgen und Interviews von Herrn Schacht-Dolgoruky (Jahrgang 1919/1921), in denen der als Zeitzeuge über sein Leben und historische Ereignisse berichtet. |
|
19./20. Jahrhundert
"Unsere Geschichtsforscher
befassen sich |
|
|
Frühe Neuzeit
Der Zweite Jakobitenaufstand. Am 23. Juli 1745 landete der gerade einmal fünfundzwanzigjährige Charles Edward Stuart mit der Du Teillay auf der Hebrideninsel Eriskay. Charles Edward Louis Philippe Casimir Stuart, der erste Sohn des im Exil lebenden James Francis Edward Stuart und seiner Frau Maria Clementina Sobieski, Enkel des im Zuge der Glorious Revolution von seinem Thron vertriebenen James II. Nachdem daraufhin sowohl James Tochter Mary als auch ihre Nachfolgerin, seine andere Tochter Anne, kinderlos verstarben, ging der Thron an das Haus Hannover über. Die Anhänger, die der im Exil lebenden männlichen Stuartlinie noch immer die Treue hielten und auf eine Wiedereinsetzung hofften, wurden von nun an als Jakobiten bezeichnet, sich ableitend von Jacobus, dem lateinischen Wort für James. Nach einigen erfolglosen Versuchen durch den Sohn des vertriebenen Königs, James III., den Thron zurückzuerobern, suchte nun Charles sein Glück im Land seiner Vorfahren. Bekannt war er sowohl als Young Chevalier als auch als Young Pretender, je nach dem auf welcher Seite man stand. Unsterblichkeit aber erlangte er als Bonnie Prince Charlie. |
|
|
Frühe Neuzeit Ein merkwürdiger Mann und beliebter Schriftsteller.
Ein Blick auf die
sozialkritisch-philosophischen Schriften des |
![]() Abbildung 1: Prof. Dr. Julius Hallervorden, Quelle: Der Nervenarzt, 37. Jg., 11. Heft, November 1966, S. 477. |
19./20. Jahrhundert "Mit dem Verfahren der Euthanasie habe ich niemals das Geringste zu tun gehabt,..."
"Unter diesen Gehirnen verstorbener Geisteskranker und Idioten befanden
sich auch solche von Kranken, die der Euthanasie zum Opfer gefallen waren.
Von diesen Kranken habe ich auf meinen Wunsch auch die Krankengeschichten
erhalten, wovon ich mir kurze Auszüge gemacht habe. Es handelt sich im
Wesentlichen um Gehirne mit Hydrocephalus, Missbildungen, Tumoren,
Geburtstraumen, Epilepsie u. dergl. Auszug aus einem Brief Prof. Dr. Hallervordens an den Präsidenten des Internationalen Gerichtshofes in Nürnberg, 11.02.1946. |
|
Mittelalter Eine Kurzbiographie Seit 1950 wird in Aachen jährlich der „Internationale Karlspreis“ an Personen, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben, verliehen. Dieser Preis ist benannt nach dem fränkischen König und römischen Kaiser Karl dem Großen, der von den Preisstiftern als „Begründer der abendländischen Kultur“ angesehen wird. |
![]() |
19./20. Jahrhundert
Karl Paul Friedrich August Liebknecht. Während der Januar-Kämpfe 1919 in Berlin erklärte Liebknecht die Regierung Ebert für abgesetzt. Nach den Unruhen wurde er zusammen mit Rosa Luxemburg von Soldaten der Garde-Kavellerie-Schützendivision festgenommen, gefoltert und schließlich am 15. Januar erschossen. Während Luxemburgs Leiche in den Landwehrkanal geworfen wurde und erst am 1. Juni geborgen wurde, wurde Liebknechts Körper als "unbekannte Leiche" der Polizei übergeben. |
|
Mittelalter Das Original dieser, für die Verfassungsgeschichte des Deutschen Reiches wichtigen, Urkunde wurde im letzten Jahr des 2. Weltkrieges an seinem Aufbewahrungsort völlig vernichtet und konnte somit auch nicht mehr rekonstruiert werden. Zudem war die Urkunde bereits im Mittelalter durch Feuchtigkeitsschäden stark in Mitleidenschaft gezogen worden. |
Literaturempfehlung |
||
|
außerdem online: |
|||
|
Mittelalter
Einhard - Die
Macht des Wissens. Es war schon spät und die Andacht gerade vorüber, als der alte Mann langsam den Kreuzgang entlang schritt. Leicht nach vorne gebeugt, war er tief in Gedanken versunken. Man hätte ihn für einen Schüler des Aristoteles halten können, einen einsamen Herumwandler. Er war von recht kleiner Statur, schlurfend sein Gang, und doch fühlte man sich in seiner Gegenwart unsicher und ahnungslos. Es war die Macht seines immensen Wissens, die ihm Größe verlieh, er aber war der Diener eines Herren, den alle nur „den Großen“ nannten. |
Literatur- |
|
Links:
|
Kaum eine Persönlichkeit der Alten Geschichte ist über Ihre Zeit hinaus so bekannt wie der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus. In der marxistisch-leninistischen Geschichtsschreibung galt er neben Spartacus, dem Anführer des Sklavenaufstandes von 74 - 71 v. Chr., als Prototyp des Kämpfers für die Sache des unterdrückten Proletariats und Kleinbauern. Diese Einschätzung ist jedoch sowohl in Bezug auf Spartacus als auch in Bezug auf Gracchus schlichtweg falsch: eine unzulässige Übertragung moderner, geschichtlich-politischer Interpretationen auf die Vergangenheit. Wie umstürzlerisch waren die Gesetzesentwürfe des Gracchus wirklich? War er vielleicht nur ein machtsüchtiger Egomane oder doch ein reformorientierter und weitsichtiger Politiker aus patrizischem Hause, dessen Fraktion am Widerstand der konservativen Gegner scheiterte, was ihn schließlich sogar das Leben kostete? |
Literatur-
|
www.geschichte-erforschen.de - © 2010 -
Impressum -
![]()